Meishi.

Ratgeber Grundlagen

Was ist eine digitale Visitenkarte?

Eine digitale Visitenkarte ist eine kleine Webseite mit deinen Kontaktdaten. Du gibst sie per Link, QR-Code oder NFC weiter, und wer sie öffnet, speichert dich mit einem Tipp im Adressbuch. Was dazugehört und wo die Grenzen liegen, zeigen wir an einem Beispiel.

So sieht eine digitale Visitenkarte aus

Nimm die Karte unserer Beispielperson Jana Albers, Vertriebsleiterin bei einem Haustechnik-Betrieb in Hannover. Oben steht ihr Foto, darunter Name, Position, Firma und ein Satz über den Betrieb. Es folgen Buttons zum Speichern, Teilen und für den QR-Code, dann Mail, Anruf, Website und ihre Profile bei LinkedIn und Instagram.

Janas Karte öffnen (am besten auf dem Handy). Wie die einzelnen Funktionen arbeiten, zeigt die Kartenführung auf der Startseite.

Link, QR-Code, NFC: drei Wege, die Karte weiterzugeben

WegWann er passt
LinkIn Mails, Messengern, der E-Mail-Signatur oder im LinkedIn-Profil
QR-CodeIm Gespräch vom Display gezeigt oder auf Papierkarte, Flyer und Messewand gedruckt
NFCAuf einer Karte oder einem Sticker, das Gegenüber hält das Handy dran

Mehr dazu in den Ratgebern per QR-Code weitergeben und NFC-Visitenkarte selber machen.

Was beim Gegenüber im Adressbuch landet

Der Button „Kontakt speichern“ lädt eine vCard, das Standardformat für Kontakte. Bei Meishi stehen darin Name, Firma, Position, Telefon, E-Mail, Website, Ort und die Profile. iPhone und Android legen daraus einen neuen Kontakt an.

Das Foto bleibt auf der Karte, in die vCard übernehmen wir es nicht. Wer dich später im Adressbuch sucht, findet dich unter deinem Namen und deiner Firma.

Elektronische Visitenkarte in Outlook: was dort anders ist

In Outlook bedeutet „elektronische Visitenkarte“ etwas Engeres: eine gestaltete Ansicht eines Kontakts, die man in Mails oder in die Signatur einfügt. Mitgeschickt wird eine vCard-Datei, die der Empfänger in sein Adressbuch übernehmen kann.

Das funktioniert gut unter Outlook-Nutzern. Im Gespräch auf einer Messe hilft es wenig, weil es keinen QR-Code und keine Seite zum Aufrufen gibt. Eine vCard-Datei ohne Outlook baust du dir mit unserem vCard-Generator.

Wann die Papierkarte trotzdem passt

In Japan gehört die gedruckte Karte zum ersten Treffen, überreicht mit beiden Händen. Auch hierzulande gibt es Momente, in denen Papier besser ankommt: bei Menschen, die kein Smartphone zücken wollen, am Empfangstresen oder als Beilage im Paket.

Beides schließt sich nicht aus. Druck den QR-Code deiner digitalen Karte auf die Papierkarte, dann bleibt die gedruckte Karte aktuell, auch wenn sich deine Nummer ändert. Wie groß der Code sein muss, steht im Ratgeber QR-Code-Größe auf der Visitenkarte.

Häufige Fragen

Fragen zur digitalen Visitenkarte.

Was kostet eine digitale Visitenkarte?+

Das hängt vom Anbieter ab. Viele haben ein kostenloses Einstiegsangebot und Abos für Teams. Bei Meishi ist die Karte kostenlos und ohne Konto.

Was ist der Unterschied zwischen digitaler Visitenkarte und vCard?+

Die vCard ist ein Dateiformat für Kontaktdaten, das Adressbücher lesen. Die digitale Visitenkarte ist eine Webseite mit Foto, Buttons und QR-Code. Eine gute digitale Visitenkarte bietet die vCard zum Speichern gleich mit an.

Braucht man für eine digitale Visitenkarte eine App?+

Bei Meishi nicht, weder du noch dein Gegenüber. Manche Anbieter arbeiten mit eigenen Apps, für den Empfänger ist eine App aber fast nie nötig.

Sind elektronische und digitale Visitenkarte dasselbe?+

Meist ja, beide Begriffe werden für dasselbe benutzt. In Outlook heißt „elektronische Visitenkarte“ allerdings eine bestimmte Ansicht eines Kontakts, siehe oben.

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